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Stress mit Solidus/Vision Communication/Vision Bill
#71
Re: Stress mit Solidus/Vision Communication

Hallo an alle !!

Nachdem ich nun lange bei Euch "spioniert" habe, melde ich mich mal zu Wort.

Ich habe dummerweise über das Anwählen einer Düsseldorfer Ortsnummer angeblich ein Abo abgeschlossen.
Weder in der Zeitungsanzeige, aus der die Nummer stammt, noch in einer Bandansage, wurden Angaben zu Folgekosten gemacht.
Das dumme an der Sache ist, dass ich es während meiner Nachtschicht vom Anschluß meines Arbeitgebers gemacht habe.
Glücklicherweise habe ich einen sehr kollegialen Vorgesetzten, der selbst schon auf eine ähnliche Masche, allerdings im Internet, hereingefallen ist.
Beruflich zog es bisher nur eine mündliche Ermahnung nach sich.
Alle Schreiben der Anwaltskanzlei in Düsseldorf, gingen bisher an die Adresse meines Arbeitgebers, obwohl ich den Anwalt, per Einschreiben mit Rückschein, aufgefordert habe nur über meine Hausadresse mit mir zu kommunizieren.
Inzwischen fanden ebenfalls Telefonate mit der Kanzlei statt, durch meinen Vorgesetzten, in denen er die Kanzlei aufforderte sich an obiges zu halten. Alle Schreiben liegen meinem Arbeitgeber in Kopie vor.

TELEFONAT (kurzer Inhalt)

Zuerst hieß es angeblich, das in dem Schreiben keine Adresse von mir angegeben gewesen wäre. HALLO !!!! Einschreiben mit Rückschein !!
Als wir dies erwähnten, hieß es, dass ich die Forderung nicht anerkannt hätte. RICHTIG !!! Ich halte die Forderung für nicht vollstreckbar, da meiner Meinung nach eben kein Vertrag zustande gekommen ist.
Dann sagte man, dass man dann eben weiterhin meinen Arbeitgeber als Schuldner beibehalten werde.
Da ich zugab, dass Telefonat von 2:12 min. geführt zu haben, sieht dies die Rechtsabteilung unseres Unternehmens aber anders.
Daher wurde von unserer Seite damit "gedroht", die Rechtsabteilung unseres Hauses mit der Sache zu beauftragen, falls weitere Post bei meinem Arbeitgeber geschickt wird.
Seitdem ist Stille !!

Zeitgleich hatte ich per Email bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, bezüglich Vision, angefragt.
Die Antwort kam heute - hier eine Kopie des Inhalts.

Sehr geehrter Herr *********,

Ihre Email vom 05.03.2009, die ich als Strafanzeige werten muss, ist mir als zuständigem Dezernenten weitergeleitet worden. Das Ermittlungsverfahren wird hier unter dem Aktenzeichen ************** geführt.
Ich bearbeite seit Jahren eine Vielzahl gleichgelagerter Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten Richard Dean als Geschäftsführer der Vision Communication GmbH. Diese Verfahren müssen sämtlich nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt werden, da eine Straftat, insbesondere ein Betrug, nicht vorliegt. Sowohl in der Werbung für die Telefonsexhotline als auch in der kostenlosen Bandansage zu Beginn des Anrufs wird auf die entstehenden Kosten, insbesondere auch den Abschluss eines Abonnementvertrages, hingewiesen. Wird das Telefonat nicht während dieser etwa 40sekündigen Bandansage beendet, erfolgt automatische Weiterleitung zur eigentlichen Telefonsexhotline und damit Abschluss des Abonnementvertrages.
Vor diesem Hintergrund muss ich auch in Ihrem Falle das Ermittlungsverfahren nach § 170 Abs. 2 StPO einstellen. Sollten Sie noch einen förmlichen Einstellungsbescheid mit Rechtsmittelbelehrung wünschen, müssten Sie mir Ihre Anschrift mitteilen.
Ob Sie die Rechnung der Vision Communication GmbH bezahlen oder weitere Mahnungen ignorieren und es auf einen Rechtsstreit und Probleme mit Ihrem Arbeitgeber ankommen lassen, muss letztlich Ihnen selbst überlassen bleiben. Eine weitergehende Beratung ist mir durch das Rechtsberatungsgesetz verwehrt. Sollten Sie die Rechnung nicht bezahlen wollen, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen.

Hochachtungsvoll

Stelzl
Staatsanwalt



Auch vor diesem Hintergrund, werde ich keine Forderung dieser Firma / Kanzlei erfüllen, da ich weiterhin der Meinung bin keine "inhaltlich übereinstimmende Willenserklärung" getroffen zu haben.

Als kleinen Hinweis, das diese Firma garantiert keine Forderung einklagen wird, erscheint mir folgende Tatsache.
In den mir / uns zugesandten Schreiben werden die bereits an anderer Stelle erwähnten Beträge gefordert. Allerdings ist es schon sehr merkwürdig, dass immer ein anderes Konto angegeben wird, auf das der Betrag überwiesen werden soll.
Ich kenne kein Unternehmen, dass alle 2-3 Monate die Bankverbindung ändert. Auch keine Kanzlei.

Ich bleibe hart und freue mich auf den nächsten Brief.

LG
Karlson
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RE: Stress mit Solidus/Vision Communication/Vision Bill - von Karlson - 03-24-2009, 10:02 AM

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