Desifektionsmittelschwachsinn im Haushalt.

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Krennz

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Mittel, die die Welt nicht braucht

Sie sind wieder da, als Waschmittelzusatz, in Schimmelentfernern, Allzweckreinigern, Fuß- und Schuhspray, als Desinfektionsflüssigkeiten, Hand-Gel, Tücher oder „Hygienespray“. Zur Krönung gibt es nun auch noch den Desinfektionsspender – ausgestattet mit Sensortechnik. Erneut versuchen Hersteller, die überflüssigen und gefährlichen Desinfektions­mittel auf den Markt zu bringen. Nach dem Motto: Vielleicht merkt es diesmal ja kein Verbraucher­schützer?

Bereits im November 2000 meldete die Stiftung Warentest, Desinfektions­mittel seien im Haushalt „grundsätzlich überflüssig“. Diese Einschätzung teilt auch das Umweltbundesamt, das Bundesinstitut für gesund­heitlichen Verbraucher­schutz und das Robert-Koch-Institut. Die führenden Gesundheits­institutionen in Deutschland betonen einhellig: Desinfektions­mittel im Haushalt belasten die Umwelt und bergen gesundheitliche Risiken.

Werbeargumente der Hersteller?

Angeblich sollen manche Mittel eine H1N1-Infektion (Schweine­grippe) verhindern. Bereits im Februar 2005 wies jedoch die Stiftung Warentest darauf hin, dass Putzmittel mit anti­bakteriellen Wirkstoffen Infekte nicht verhindern können. Das bestätigt auch eine amerikanische Langzeit­studie: In den Haushalten mit Desinfektionsmitteln gab es genauso oft Husten, Schnupfen, Heiserkeit wie in Haushalten mit normalen Allzweck­reinigern.
Manche werben damit, dass ihre Desinfektions­mittel 99,9 % der Bakterien entfernen. Diese Mittel zerstören also auch unser natürliches biologisches Gleich­gewicht.

Normales Putzen genügt für ausreichende Sauberkeit – und dient Ihrer Gesundheit und der Umwelt

Hände mit Seife waschen – mindestens vor und nach dem Zubereiten des Essens sowie nach jedem Toilettengang, etwa eine halbe Minute lang mit milder Seife unter fließendem Wasser.
Einfache Putzmittel wie milde Allzweckreiniger verwenden.
Nach dem Kochen alle Arbeitsflächen und Werkzeuge gut abwaschen, Holzbretter heiß abspülen, abbürsten und gut trocknen lassen. Anschließend Hände waschen.
Tücher, Lappen und Bürsten nach Gebrauch gut trocknen lassen, regelmäßig waschen. Küchenschwämme und Schwammtücher spätestens entsorgen, sobald sie stinken.
Den Kühlschrank regelmäßig mit Essigreiniger säubern und Angeschimmeltes umgehend in den Müll werfen.
Den Abfalleimer häufig leeren.
Bad, Küche und WC trocken halten.
Hier der ganze Artikel mit einer Liste von unnötigen Mitteln: http://www.vzhh.de/umwelt/114912/mittel ... aucht.aspx
 
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Krennz

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Ich sehe im Fernsehen immer wider diese Toilettendesinfektionierer wie Domestos & Co.

Das ist doch totaler Schwachsinn.

es macht nur unsere Kläranlagen kaputt und schadet der Umwelt. Richtiges Händewaschen reicht da vollkommen und die Toilette gelegentlich mal mit einfachem Spülmittel oder Badreiniger säubern reicht auch. Notfalls reicht bei ner braunverfärbung des Krümmers Cola light. Beseitigt diese Ablagerungen und eine Toilettenbürste tut ein übriges.
 
K

Krennz

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Die Hygieneverarsche geht weiter.

Die Industrie will uns mit Gewalt weismachen, dass wir unbedingt mit scharfen Mitteln gegen Schmutz und Bakterien vorgehen müssen.

Doch Erkältungen und Grippe werden von Viren verursacht gegen die diese Mittel nicht helfen.

Also alles gelogen.

Eine Langzeitstudie zwischen Land- und Stadtkindern ergab, dass die Landkinder und deren Immunsystem gesünder waren als das der Stadtkinder. Landkinder kommen öfter in Kontakt mit Schmutz und Bakterien, ihr Immunsystem wird besser trainiert und kann mit Bakterien besser umgehen als das der Stadtkinder die in einer relativ sterilen Umgebung leben.
 
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Krennz

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Ich habe jetzt mal ein persönliches Experiment durchgezogen und mich nur noch zweimal die Woche geduscht. Zum Teil auch mit einfacher flüssiger Kernseife.

Ich fühle mich wohler in meiner Haut, stinke auch nicht mehr als vorher und meine Schuppenflechte beschränkt sich inzwischen auf den Kopf.

Meine Reinigungsmittelausgaben haben sich halbiert. Wenn mein Klo mal dreckig ist, tut es auch etwas Essigessenz und ein Küchentuch um Verkrustungen aufzulösen.

Einfach Küchentuch mit Essigessenz tränken, auf die Verkrustung, meist im Ausflussbereich der Wasserspüling, draufpappen und nach ner Stunde abspülen. Ggf. wiederholen. Doch mit ner Klobürste geht meist der angelöste Rest auch runter.
 
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