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Anti"Herdprämie" Kinderbetreuungszuschuss
#1
Alle Welt redet über das Kinderbetreuungsgeld, die sogenannte "Herdprämie" des Horst Seehofer / CSU.

Dabei gibt es schon seid Jahen den § 3 des EStG in dem ein steuerfreier Kinderbetreuungsszuschuss gewährt werden kann von dem inzwischen etliche Firmen gerbrauch machen.

Zitat:Der Gesetzgeber hat vor Jahren den Kinderbetreuungszuschuss geschaffen. Unternehmen können seitdem ihren Mitarbeitern etwas zahlen, damit sie leichter Beruf und Familie in Einklang bringen können. Nur wenige wissen das - Unternehmen wie Berufstätige.

Herdprämie“ muss sich Horst Seehofer von seinen politischen Gegnern immer vorwerfen lassen, wenn der bayerische Ministerpräsident unablässig das umstrittene Kinderbetreuungsgeld für Eltern fordert, die ihre Kinder zu Hause aufziehen. Die „Anti-Herdprämie“, die dem CSU-Vorsitzenden eigentlich gegen den Strich gehen müsste, gibt es dagegen schon längst. Nur ist das kaum bekannt. Formal heißt sie „Kinderbetreuungszuschuss“ und ist in Paragraph 3 des Einkommensteuergesetzes geregelt. Der Zuschuss soll berufstätigen Eltern helfen, die eine Betreuung für ihre noch nicht schulpflichtigen Kinder benötigen.

„Sehr viele Unternehmen wissen gar nicht, dass es die Möglichkeit gibt, einen steuer- und sozialversicherungsfreien Zuschuss zur Kinderbetreuung zu zahlen“, sagt Anine Linder. „Das ist wie ein gutgehütetes Geheimnis.“ Linder ist stellvertretende Projektleiterin des Unternehmensnetzwerkes „Erfolgsfaktor Familie“, eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Das Netzwerk ist eine Plattform von knapp 4200 Mitgliedsunternehmen, die sich durch den Austausch von Informationen gegenseitig helfen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern.

Es gibt zwar viele Unternehmen, die ihren Mitarbeitern einen Zuschuss zahlen. Doch handelt es sich in der Regel um kleine und mittelständische Unternehmen

Kommunikation ist ein Riesenthema“, sagt Netzwerk-Projektleiterin Linder. „Viele Berufstätige wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es in ihrem Unternehmen gibt, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen.“ Die Unkenntnis über die Existenz der „Anti-Herdprämie“ ist das beste Beispiel dafür. „Es muss in der Informationspolitik noch viel mehr geschehen“, fordert Linder grundsätzlich.

Warum nicht das Beispiel der Datev aufgreifen? Die Personalabteilung des Nürnberger Softwareunternehmens verschickt „Väterbriefe“, wenn sie von „Vaterfreuden“ der Mitarbeiter erfährt. Darin gratuliert sie nicht nur und kündigt eine „Geburtsprämie“ an. Es wird auch umfassend über alle Möglichkeiten im Unternehmen informiert, wie tatsächlich die Herausforderungen von Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen sind.

Aus dem Beitrag de FAZ
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/b ... 94124.html
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