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Diese Bakterien reagieren nicht mehr auf Antibiotika
#1
Immer mehrhttp:// Bakterien reagiren nicht mehr auf Antibiotika, da sie durch Antibiotikamissbrauch resistent geworden sind.

In der Geflügel- und Tiermast, aber auch bei Erkältungen (Vireninfektion) werden Antibiotika (Bakterienabtöter) in rauhen Mengen sinnlos eingesetzt. Besonders in der Hähnchen- und Putenmast.

Zitat:Gerade erst zeigten Stichproben, dass über 80 Prozent des Putenfleisches vom Discounter gefährliche Keime aufweist. Aber auch viele Menschen tragen unwissentlich Bakterien mit sich herum, gegen die Antibiotika wirkungslos sind. Sie können lebensgefährliche Infektionen auslösen. Wir erklären, was sie über die stille Gefahr wissen müssen.....

Zum Beispiel bei der Behandlung der Lungenerkrankung Tuberkulose, Geschlechtskrankheiten wie Tripper, Darmerkrankungen durch Kolibakterien oder MRSA. Immer noch sind es auch Staphylokokkus-Erreger, die genetischen Erfindungsreichtum zeigen und heute resistent gegen weitere Penicilline, wie Methicillin und Oxacillin sind. So auch sind sie zu ihrem Namen gekommen: "Methicillin-resistent Staphylococcus aures", kurz MRSA.....

Enterokokken sind an sich zunächst unauffällige Mitbewohner und Teil der normalen Darmflora. Nur in seltenen Fällen verursachen sie Infektionen. Ähnlich wie MRSA werden sie erst gefährlich, wenn es dem Betroffenen ohnehin nicht gut geht. "Geraten sie durch Operationen in den Organismus, lösen sie eine Infektion aus", sagt der Epidemiologe des Helmholtz-Zentrums. Dann können Vancomycin-resistente Enterokokken schwere Infektionen wie Harnwegsinfekte, Bauchfellentzündungen oder Blutvergiftungen verursachen. Normal gebräuchliche Antibiotika sind wirkungslos gegen sie.

Genau wie bei gramnegativen Erregern. Zu dieser Bakteriengruppe zählen Darmbakterien wie Escherichia coli, verschiedene Klebsillen, Salmonellen, Acinetobacter oder Pseudomonaserreger. Diese Enterobakterien gehören an sich zur Darmflora, können im Ernstfall jedoch schwer therapierbare Infektionen wie Lungenentzündungen, Harnwegsinfekte, Haut- oder Augenentzündungen auslösen. Bakterien wie E. coli und Klebsiellen werden auch als ESBL produzierende Erreger bezeichnet. Denn sie sind nach einer Genveränderung in der Lage ein Enzym herzustellen, das Antibiotika unwirksam macht.

Gemeinsam haben auch diese gramnegativen Keime, dass sie gesunden Menschen nichts anhaben können. Kranken Menschen jedoch können sie gefährlich werden. Haben sie zur falschen Zeit am falschen Ort, zum Beispiel in einem Operationssaal Kontakt zu diesen therapieresistenten Bakterien, kann das todbringend sein. So wie in der Vergangenheit auf mehreren Säuglingsstationen. Dort kamen Neugeborene durch Infusionen oder Operationen in Kontakt mit den gefährlichen Erregern und starben.

Gefahr klebt an Händen und Klinikmaterial
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