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Pfeifenblumen (Aristolochia) erzeugen Krebs
#1
Habe mit erstaunen einen Beitrag im Focus gefunden, der besagt, deass Inhaltstoffe der Pfeifenblumen zu Genmutationen führen und dadurch Krebs verursachen können. Verantwortlich ist hierfür der Pflanzenstoff Aristolochiasäuren.

Dieser Stioff ist auch dafür verantwortlich, dass es zu Nierenschäden und Nierenversagen kommt.

Aus dem Text
Zitat:Ein gutes Beispiel bieten die Pfeifenblumen, auch Aristolochia genannt. Diese weltweit verbreitete Gattung aus der Familie der Osterluzeigewächse enthält rund 500 Arten.

Viele davon werden seit Jahrhunderten auf verschiedenen Kontinenten als Heilmittel genutzt – auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie sollen etwa Menstruationsbeschwerden lindern, gegen Gicht, Rheuma, Husten oder Darmleiden helfen, das Immunsystem stärken oder das Abnehmen fördern. .....


Doch die Pflanzen enthalten Aristolochiasäuren. Diese Stoffe können die Nieren extrem schädigen und Krebs verursachen. In China kennen Experten diese Risiken seit langem. “Die chinesische Medizin weiß, wie man mit Aristolochiasäuren umgeht”, sagt Efferth. “Die Giftigkeit ist bekannt und die Stoffe werden nicht breitflächig eingesetzt, sondern gezielt.”

Großes Aufsehen erregten die Heilkräuter in den 1990er Jahren in Belgien. 1998 versagten nach einem Diätprogramm die Nieren von mehr als 100 weitgehend gesunden Frauen. Der Grund: Die Art Aristolochia fangchi war versehentlich in eine Kräutermixtur geraten – mit fatalen Folgen: Dutzenden Patientinnen wurden vorsorglich Nieren und Harnleiter entfernt, 18 entwickelten Krebserkrankungen im oberen Harntrakt. In die Fachliteratur ging der Vorfall als “Chinese-Herb Nephropathy” ein. “Dadurch hat die chinesische Medizin an Reputation verloren”, sagt Efferth. ....


Zurück zu den Aristolochiasäuren: Trotz aller Studien sollten Verbraucher nicht darauf vertrauen, dass deren Risiko überall bekannt ist. Auch nach den Verboten zeigten verschiedene Analysen, dass das Mittel weiterhin in Kräutermischungen vorkommt, die im Internet angeboten werden. “Man kann generell nur vor Internet-Präparaten warnen”, sagt Efferth und verweist auf Fälschungen und Verunreinigungen. “Die Gefahr ist nicht gebannt.”

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 73253.html

Die Verwendung von Pfeifenblumen in der Medizin ist inzwischen in vielen Ländern der Welt verboten. Das Risiko für Erkrankungen ist einfach zu hoch. Besonders bei Schlankheitsmitteln sollte man unbedingt darauf achten, dass sie keine Pfeifenblumen, auch Aristolochia genannt, aus der Familie der Osterluzeigewächse, enthalten.

Da bei aus dem Internet bezogenen Mitteln oft die Angaben der Inhaltsstoffe fehlen, sollte man davon einfach die Finger weg lassen.
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