05-19-2015, 08:58 AM
[url]Abzocke mit Romanze, Schock und Gewinn[/url]
Zitat:Zitat.
Derzeit stellen wir fest, dass die Täter insbesondere im Bereich des Enkeltricks, des Überweisungsbetrugs, des Vorauszahlungsbetrugs, der betrügerischen Gewinnversprechen und des „Romance Scamming“ (siehe Hintergrund) aktiv sind. Wie finden die Täter ihre Opfer?
Die potenziellen Opfer im Bereich des Enkeltricks werden meist anhand von Telefon-CDs oder Internet-Telefonbüchern anhand von alt-deutsch klingenden, meist weiblichen Vornamen ausgewählt. Die Geschädigten beim „Romance Scamming“ werden häufig in Online-Partnerschafts-Portalen kontaktiert. Auch Firmen stehen beim Überweisungsbetrug im Focus. Hier wird nach unseren Erkenntnissen gerne mit einer „Kalt-Akquise“ gearbeitet. Beim Vorausgebührenbetrug, beispielsweise bei der Nigeria-Connection, gehen wir davon aus, dass die Täter mit einer Art Spam-Verteiler die Opfer kontaktieren. Dies gilt in ähnlicher Weise auch für die Abmahnwellen der angeblichen Inkasso-Forderungen. Finanz- und Warenagenten werden zum Teil über Inserate („Heimarbeit oder Nebenverdienst mit guter Bezahlung“) angeworben. Gibt es Erkenntnisse, wie oft ein Trickbetrüger anruft, um einen Coup zu landen? Gibt es eine Dunkelziffer? Manche Opfer genieren sich doch sicher und gehen nicht zur Polizei

