04-26-2015, 09:28 AM
Hallo zusammen,
hab jetzt hier und in anderen Threads rauf und runter gelesen, da Ich aber keinen Sachverhalt finden konnte, der für meine Situation exakt zutrifft, schildere Ich diesen Fall in der Hoffnung, auch hier einen Tip zu bekommen.
Habe auch letzte Woche Post von BH erhalten incl. der zu unterzeichnenden Unterlassungserklärung, mit der Aufforderung 250 € zu zahlen.
Vorgeworfen wird mir:
- die ATGB wurden nicht abgebildet
- das Ticket wurde öffentlich bei Ebay angeboten
Ich hatte zwei Tickets von Bayer Leverkusen bei Ebay zum Sofortkauf angeboten, allerdings zum Originalpreis. Nun war Ich zu dem Spiel aus privaten Gründen verhindert, und musste die Tickets verkaufen, weshalb Ich sie bei Ebay eingestellt habe. Daß Ich sie dort verkauft habe ist in der Tat Fakt, aber Ich wollte ausdrücklich keinen Gewinn damit erzielen, und sie wirklich einfach nur loswerden. Von daher tue Ich mich jetzt zuerst einmal schwer damit, daß Ich trotz fehlender kommerzieller Absichten nun trotzdem belangt werden soll. Ein Weiterverkauf zu überhöhten Preisen wird mir zwar nicht vorgeworfen, allerdings wird in der Bewertung (respektive der 250 € Strafe) ja anscheinend kein Unterschied vorgenommen, was aus meiner Sicht nicht ok ist.
Daher meine erste Frage: Kann Ich mich diesem Umstand (sowie unter weitere Einbeziehung von Gründen, warum Ich verhindert war) argumentieren, oder macht das keinen Unterschied?
Meine zweite Frage bezieht sich auf die Unterlassungserklärung: In der hier zugänglichen modifizierten UE wird ja ausschließlich auf die Urheberrechte abgestellt. Dieses wird mir ja nun nicht vorgeworfen. Wie müsste eine mod. UE in meinem konkreten Fall aussehen?
Ich soll (in abgekürzter Form)
a) es unterlassen, zukünftig Tickets von Bayer Leverkusen bei Ebay anzubieten,
b) bei einer Weitergabe von Tickets die AGB mit einbeziehen
c) bei Zuwiderhandlung eine nach billigem Ermessen festzusetzende Vertragsstrafe zahlen
d) einen Betrag von 250 € zahlen
Wie müsste eine mod. UE in meinem konkreten Fall aussehen, bzw. wie müsste Ich diese formulieren, ohne daß eine Wertung als Schuldeingeständnis mit den daraus resultierenden Folgen in Frage kommt ?
Wenn hier jemand gute Tips hat schon einmal vielen Dank im Voraus !
hab jetzt hier und in anderen Threads rauf und runter gelesen, da Ich aber keinen Sachverhalt finden konnte, der für meine Situation exakt zutrifft, schildere Ich diesen Fall in der Hoffnung, auch hier einen Tip zu bekommen.
Habe auch letzte Woche Post von BH erhalten incl. der zu unterzeichnenden Unterlassungserklärung, mit der Aufforderung 250 € zu zahlen.
Vorgeworfen wird mir:
- die ATGB wurden nicht abgebildet
- das Ticket wurde öffentlich bei Ebay angeboten
Ich hatte zwei Tickets von Bayer Leverkusen bei Ebay zum Sofortkauf angeboten, allerdings zum Originalpreis. Nun war Ich zu dem Spiel aus privaten Gründen verhindert, und musste die Tickets verkaufen, weshalb Ich sie bei Ebay eingestellt habe. Daß Ich sie dort verkauft habe ist in der Tat Fakt, aber Ich wollte ausdrücklich keinen Gewinn damit erzielen, und sie wirklich einfach nur loswerden. Von daher tue Ich mich jetzt zuerst einmal schwer damit, daß Ich trotz fehlender kommerzieller Absichten nun trotzdem belangt werden soll. Ein Weiterverkauf zu überhöhten Preisen wird mir zwar nicht vorgeworfen, allerdings wird in der Bewertung (respektive der 250 € Strafe) ja anscheinend kein Unterschied vorgenommen, was aus meiner Sicht nicht ok ist.
Daher meine erste Frage: Kann Ich mich diesem Umstand (sowie unter weitere Einbeziehung von Gründen, warum Ich verhindert war) argumentieren, oder macht das keinen Unterschied?
Meine zweite Frage bezieht sich auf die Unterlassungserklärung: In der hier zugänglichen modifizierten UE wird ja ausschließlich auf die Urheberrechte abgestellt. Dieses wird mir ja nun nicht vorgeworfen. Wie müsste eine mod. UE in meinem konkreten Fall aussehen?
Ich soll (in abgekürzter Form)
a) es unterlassen, zukünftig Tickets von Bayer Leverkusen bei Ebay anzubieten,
b) bei einer Weitergabe von Tickets die AGB mit einbeziehen
c) bei Zuwiderhandlung eine nach billigem Ermessen festzusetzende Vertragsstrafe zahlen
d) einen Betrag von 250 € zahlen
Wie müsste eine mod. UE in meinem konkreten Fall aussehen, bzw. wie müsste Ich diese formulieren, ohne daß eine Wertung als Schuldeingeständnis mit den daraus resultierenden Folgen in Frage kommt ?
Wenn hier jemand gute Tips hat schon einmal vielen Dank im Voraus !

