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Künstliche Vitamine. Wer zuviel schluckt stirbt früher
#1
Wie Wisenschaftler festgestellt haben sind künstliche Vitamine, wie wir sie in Sprudeltabletten und Nahrungsergänzungsmitteln zu uns nehmen, eher schädlich als förderlich.

Hierzu ein Artikel aus dem Focus http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 80009.html

darin heisst es
Zitat:Eine Extraportion Vitamine soll nicht nur das Immunsystem ankurbeln und Infekte verhindern, sondern auch vor Krebs schützen. Ein fataler Irrtum. Studien belegen, dass künstliche Vitamine schaden statt nützen – und das Krebsrisiko erhöhen.
Problematisch am Hype um Nahrungsergänzungsmittel ist nicht nur, dass sie Geld kosten und dabei unwirksam sind – beispielsweise gegen Erkältungen. Das eigentliche Problem ist, dass es sogar kontraproduktiv ist, Vitamine aus der Dose statt über Obst, Gemüse und andere Lebensmittel zu sich zu nehmen.

Die früher teilweise geäußerte Annahme, dass Antioxidantien in Tablettenform vor Krebs und anderen schweren Krankheiten schützen, werde zunehmend hinterfragt, sagt Klaus Richter vom Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR). Stattdessen gehe man heute davon aus, dass der Körper möglicherweise einen gewissen „oxidativen Stress“ braucht.

Keine erfolgreiche Krebsprävention
Der Pharmakologe Christoph Ritter von der Universität Greifswald forscht unter anderem darüber, ob komplementäre Strategien in der Krebsprävention sinnvoll und sicher sind. Er sieht den Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln in der Krebsprävention kritisch. Alle Studien mit hoher Aussagekraft hätten gezeigt, dass es keine Vitamintabletten gibt, die einen vorbeugenden Effekt haben. Langzeitstudien weisen vielmehr darauf hin, dass die Mittel das Risiko steigern, an Krebs zu erkranken. „Die Präparate schützen nicht vor der Bildung von Tumoren, sondern fördern diese unter Umständen sogar“, sagt Ritter.
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RE: Künstliche Vitamine. Wer zuviel schluckt stirbt früher - von Krennz - 01-11-2013, 11:21 AM

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