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Enttäuschter Taliban packt aus
#1
Ein Deutscher, der konvertierte und in den (un)heiligen Krieg ziehen wollte packte jetzt vor Gericht aus.

Eine Warnung an alle Unverbesserlichen Idea

http://www.focus.de/politik/deutschland ... 33622.html

Zitat:Seine Vita ist typisch für einen deutschen Dschihadisten: Als Gymnasiast geriet Thomas U. an Drogen, er schmiss die Schule und dann eine Lehre. Seine Eltern stempelten ihn als Versager ab, einzig seine spätere Frau Stefanie hielt zu ihm. Im Jahr 2008 bekam er durch Zufall einen Koran in die Hand. Ein Kumpel namens Danny Reinders machte ihn mit der kruden Dschihad-Ideologie vertraut und führte ihn in einen Zirkel radikaler Berliner Islamisten ein.
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Irgendwann habe er gemerkt, berichtete der Konvertit vor dem Berliner Kammergericht, „dass Wasiristan nicht das war, was ich gesucht habe“.
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U. war in eine archaische Gesellschaft geraten ohne sauberes Wasser oder medizinische Versorgung. Bald plagten den Deutsch-Ungarn Magen-Darm- Probleme, die chronisch wurden. Hinzu kam eine Kieferentzündung, und schließlich erkrankte er noch an Hepatitis A.
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Als besonders desillusionierend empfand der Terror-Rekrut offenbar den Mangel an Kampfgeräten. Sie hätten, so klagte U., nicht einmal die Mittel gehabt, um genügend Waffen für Kämpfe in der afghanischen Grenzregion anzukaufen.
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2010 spitzte sich die Lage für den deutschen Taliban zu. Die Bedrohung durch das pakistanische Militär habe ihn zermürbt. Am 22. Januar dann beschossen Soldaten sieben Stunden lang Miranshah.
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Frustriert, so sagt U. heute, habe er festgestellt, dass er falschen Idealen gefolgt sei: „Ich habe meine Heimat Deutschland aufgegeben, meine Familie verlassen, bin straffällig geworden, habe meine Gesundheit ruiniert – es war schwer einzusehen, dass ich mich geirrt hatte.“ Er habe nur noch weg gewollt.
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