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Mail an BMJ - Druckversion

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RE: Mail an BMJ - Krennz - 01-11-2012

Ich bin inzwischen mehr als stinkig auf die Regierung, besonders auf das BMJ, deshalb habe ich heute folgende Mail losgelassen:

Zitat:Guten Tag,

ich melde mich mal wieder

Sie befürworten die Buttonlösung bezüglich der Abofallen im Internet.:-[

1.Vlt. wäre es besser, wenn in jeder Internetsite der Hinweis stehen würde "Die Nutzung dieser Site verursacht Kosten" Dieser Hinweis muss dann auf jeder Site, egal ob Originalsite oder Landingpage und jeder weiteren Site des Angebotes immer als 2. Zeile in Schriftgrösse 12 Dot schwarz auf weiss angezeigt werden, und das bei ALLEN Anbietern, die im deutschen Raum Angebote unterbreiten.

2. Inkassierer müssen ab sofort die Plausibilität der Forderungen prüfen, egal ob Inkassounternehmen oder RA, wenn auch nur der leiseste Zweifel an der Rechtmässigkeit der Forderung besteht (googlen, sonstige Suchportale) darf keine Mahnung erfolgen.

zu 1, Wer dagegen verstösst kann ohne Vorwarnung von der B-NetzA abgeschaltet werden und erhält eine Aufforderung alle bisherigen Einnahmen offen zu legen, zwecks Abschöpfung, ausser dem müssen diese Anbieter eine Strafe von 50.000,00€ an die Bundeskasse abführen

zu 2. Alle gegen diese Regeln verstossenden Inkassierer verlieren per se ihre Zulassung und müssen diese erneut beantragen. Hierbei ist dann von den Gerichten die bisherige Verhaltensweise zu prüfen und ggf. die Neuzulassung zu verweigern.

Nicht immer im Sinne des Angeklagten, sondern im Sinne des Geschädigten.

Es entstehen, nachweislich, Milliarden von Schäden für die Privatpersonen, und damit für die deutsche Wirtschaft, durch diese Abofallensteller und Abzocker. Ohne diese Abzockerkönnte die Inlandsnachfrage noch um 10 bis 15 % steigen.

Hallo Frau Leutheuser-Schnarrenberger, greifen sie endlich durch, ich bin es leid, ewig das geheule von Geschädigten in den Foren wie Netzwelt, Gute Frage, Pc-Praxis, Computerbetrug u.a. zu lesen und denen aus der Patsche zu helfen.

Krennz/Kuerasser

Klaus.................
He........
41...................

PS: Was bezahlt ihnen die Lobby gegen so ein Gesetz? (Der Verdacht kann einem ja mal kommen)

Ich bin echt stinkig, kein Witz


RE: Mail an BMJ - Krennz - 02-10-2012

Habe vom BMJ eine Antwort erhalten.

Darin werden meine Vorschläge zurückgewiesen und bwehauptet, dass alles bestens sei.

Man wolle z.B. den Inkassierern und Abzockanwälten nicht zumuten die Plausibilität der Forderungen zu prüfen. Wäre zu hoher Aufwand. Im europäischen ausland ist das Pflicht.

Entzug der Lizenz, wieso, ist doch alles in Ordnung.

Liebes BMJ, penn weiter.

Zitat:Eine solche Forderung ist auch abzulehnen. Denn das Gebot einer allgemeinen
Schlüssigkeitsprüfung wäre für die Inkassounternehmen mit einem erheblichen
Mehraufwand verbunden. Die gegenwärtige Praxis im Masseninkasso,
Kleinstforderungen anhand der vom Auftraggeber übersandten Datensätze in einem
EDV-gestützten Verfahren geltend zu machen, müsste zugunsten einer
Einzelfallprüfung aufgegeben werden. Die voraussichtliche Folge wäre, dass die
Kosten des Masseninkassos aufgrund des erhöhten Zeit- und Personalaufwands
deutlich steigen würden, was zu Lasten der Schuldner gehen würde.

Nur mal als Beispiel. Das sind insgesamt 3 DIN A4 Seiten. Und es geht darin immer so wieter. Nur ja keine heiligen Kühe schlachten. Es könnte ja den Angeklagten weh tun.